Elastomer-Formteile
Wir entwickeln und fertigen kundenspezifische Elastomer-Formteile – mit eigener Werkstoffkompetenz, technischer Formauslegung und seriensicherer Produktion.
So wird aus einer Idee eine belastbare Serie
Wir strukturieren Ihr Projekt von der ersten Machbarkeitsprüfung bis zur lieferfähigen Serie – technisch abgesichert und planbar.
Technische
Werkstoff, Geometrie und Einsatzbedingungen werden früh bewertet und sauber ausgelegt.
Durchdachte Werkzeugkonzepte
Formauslegung, Werkzeugabstimmung und Serientauglichkeit werden technisch abgesichert.
Stabile Prozesse
für die Serie
Verfahren, Toleranzen und Wiederholbarkeit sind auf Serienlaufzeiten ausgelegt.
Qualität, die reproduzierbar bleibt
Prüfkonzepte, Dokumentation und Serienüberwachung sichern konstante Bauteilqualität.
Planbare
Lieferfähigkeit
Abrufmengen, Pufferkonzepte und Logistik werden projektspezifisch abgestimmt.
Serienentscheidungen beginnen vor dem Werkzeugbau
Bevor ein Werkzeug gebaut wird, müssen drei Risiken geklärt sein
Technische Machbarkeit
Unklare Geometrien, falsche Werkstoffannahmen oder unrealistische Toleranzen können zu teuren Korrekturen führen.
Serientauglichkeit
Was im Muster funktioniert, kann in der Serie instabil werden – durch Prozess, Werkzeug oder Materialverhalten.
Zeit- & Kostenrisiko
Werkzeugentscheidungen sind schwer reversibel. Fehler kosten Zeit, Geld und Lieferfähigkeit.
Genau deshalb klären wir Machbarkeit, Werkzeugkonzept und Serienfähigkeit früh – bevor produziert wird.
1K oder Mehrkomponente – beides funktional sauber definiert
(1K)
1-Komponenten-Elastomer-Formteile
Formteile aus einem Elastomerwerkstoff – ohne Einlagen, mit klar definierter Funktion im Bauteil.
(Gummi-Metall, Kunststoff-Gummi)
Mehrkomponenten-Verbindungen
Formteile mit integrierten Einlagen oder Verbindungspartnern – für zusätzliche mechanische oder funktionale Anforderungen.
Entscheidungslogik
Die richtige Ausführung ergibt sich aus Funktion, Belastung und Serie
Nicht aus der Produktkategorie.
Dichten & Abdichten
Dämpfen & Entkoppeln
Steuern, Regeln, Schalten
Drei Gründe für belastbare Serienentscheidungen
01
Präzision, die in der Serie reproduzierbar bleibt
Wir behandeln Elastomer-Formteile als Funktionsteile. Prozess, Werkzeugauslegung und Prüfung sind so abgestimmt, dass Maßhaltigkeit und Funktion in der Serie reproduzierbar bleiben.
02
Werkstoffwahl entscheidet über Reklamation oder Serienstabilität
Medien, Temperatur, Reibung und Alterung werden früh berücksichtigt. So passen Werkstoff und Geometrie zur Anwendung – und nicht umgekehrt.
03
Das richtige Verfahren sichert Funktion und Kosten
Das Herstellverfahren wird nach Bauteilgeometrie und Qualitätsanforderung gewählt – nicht nach internen Abläufen. So bleibt die Funktion stabil und die Serie wirtschaftlich.
Anwendungsfelder, in denen Funktion zählt
Abdichten im Betrieb
Dichtungen, die im Einsatz dicht bleiben
Einfache und komplexe Geometrien, Membranen und kundenspezifische Dichtelemente – ausgelegt auf Medium, Druck und Bewegungsprofil.
Präzise Funktion im Prozess
Präzisionsteile für Regel- und Steuerelemente
Formteile mit definierten Funktionsflächen, elastischem Verhalten und reproduzierbaren Kennlinien für präzise Regelaufgaben.
Sichere Materialübergänge
Elastomere Verbundteile mit abgesicherter Materialanbindung
Verbundteile mit Einlagen oder Verbindungspartnern – technisch ausgelegt und abgesichert an der Material- und Funktionsschnittstelle.
Von der Zeichnung zur serienfähigen Lösung
Das Verfahren folgt der Funktion – nicht umgekehrt.
Je nach Bauteilgeometrie, Qualitätsanforderung und Serienlogik setzen wir unterschiedliche Verfahren ein. Entscheidend ist nicht das Verfahren selbst, sondern wofür es technisch sinnvoll ist.
CM – Compression Moulding
Wann sinnvoll?
Bei vergleichsweise einfachen Geometrien, moderaten Toleranzen und überschaubaren Serien.
Worauf optimiert?
Robuste Prozesse, geringe Werkzeugkomplexität, wirtschaftliche Serienfertigung.
ICM – Injection Compression Moulding
Wann sinnvoll?
Bei komplexen Geometrien und hohen Anforderungen an Maßhaltigkeit, Oberflächenqualität und Toleranzen.
Worauf optimiert?
Hohe Reproduzierbarkeit, reduzierte Spannungen im Bauteil, stabile Serienqualität.
IM – Injection Moulding
Wann sinnvoll?
Bei hohen Stückzahlen und komplexen Formdetails.
Worauf optimiert?
Zykluszeit, Wiederholgenauigkeit, Prozessstabilität in der Großserie.
TM – Transfer Moulding
Wann sinnvoll?
Bei Formteilen mit Einlagen oder großvolumigen Geometrien, die gleichmäßig umschlossen werden müssen. Geeignet für große Schussgewichte.
Worauf optimiert?
Sichere Einbindung von Inserts, gleichmäßige Materialverteilung, reduzierte Fehlstellen.
TDI PUR – Low Pressure Hot Casting
Wann sinnvoll?
Bei großvolumigen, dickwandigen oder hochbelasteten Bauteilen mit speziellen mechanischen Anforderungen.
Worauf optimiert?
Hohe Bauteilqualität, geringe innere Spannungen, langlebige Funktion unter Belastung.
Zwei Einstiegspunkte – je nach Ausgangslage
Ob bestehendes Bauteil oder Neuentwicklung: Der Einstieg folgt Ihrer Situation, nicht unserem Prozess.
Ausgangslage: Bestehendes Bauteil
Formteil übernehmen und bewerten
Wenn ein Elastomer-Formteil bereits existiert, prüfen wir Machbarkeit, Qualität und Lieferfähigkeit. Ziel ist eine belastbare Aussage, ob sich Stabilität, Kosten oder Versorgung verbessern lassen.
Ausgangslage: Neues Bauteil
Neuentwicklung strukturiert zur Serie führen
Bei neuen Bauteilen begleiten wir die technische Auslegung bis zur Serienreife. Werkzeug, Werkstoff und Prozess werden so aufgesetzt, dass die Serie planbar läuft.
Mit wenigen Angaben schnell zur belastbaren Machbarkeitsaussage
Sie müssen kein Pflichtenheft erstellen. Für den Einstieg genügen Zeichnung oder Skizze, Einsatzbedingungen, Zielmenge und Ihr Zeitfenster. Alles Weitere klären wir strukturiert im technischen Abgleich.
Zeichnung / CAD / Maßskizze
Medium, Temperatur, Einsatzumgebung
Stückzahl / Jahresbedarf
Kritische Maße oder Funktionsflächen
Serie bedeutet Wiederholbarkeit.
Qualität und Lieferfähigkeit in der Serie
Qualität wird in der Serie geführt
Qualitätssicherung ist Bestandteil des Serienprozesses. Prüfmerkmale, Toleranzen und Dokumentation werden projektspezifisch definiert und überwacht.
Lieferfähigkeit wird mitgedacht
Für Serienbedarfe können Puffer- und Abrufkonzepte vereinbart werden. So lassen sich Versorgungssicherheit und Planbarkeit projektbezogen absichern.
Technische Anfrage stellen und Machbarkeit klären
Ob bestehendes Bauteil oder Neuentwicklung – wir prüfen die technische und serielle Umsetzbarkeit.
Technische Anfrage startenHäufige Fragen zu Elastomer-Formteilen
Welche Informationen beschleunigen die Machbarkeitsprüfung?
Zeichnung oder Skizze, Einsatzbedingungen, Zielmenge und ein grober Zeitrahmen. Damit können wir Machbarkeit, Verfahren und nächsten Schritte fundiert einordnen.
Betreiben Sie eigenen Werkzeugbau?
Wir übernehmen die technische Formauslegung und begleiten die Werkzeugumsetzung. Der Werkzeugbau erfolgt über abgestimmte Partner, technisch geführt und freigegeben durch uns.
Welche Verfahren setzen Sie ein?
Je nach Bauteilgeometrie, Qualitätsanforderung und Serienlogik. Das konkrete Verfahren wird technisch ausgewählt, nicht vorab festgelegt.
Gibt es Oberflächenbehandlungen wie z. B. Chlorieren?
Ja, funktionale Oberflächenbehandlungen können je nach Anwendung Teil des Prozesses sein und werden technisch abgestimmt.
Wie sichern Sie Lieferfähigkeit?
Über abgestimmte Abruf- und Pufferkonzepte sowie klar definierte Lieferlogiken, passend zur jeweiligen Serie.

